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TAGESAUSFLÜGE - wunderbare Erlebnisse in 2-3 Tagen!

Mwazaro Beach für zauberhafte Bootsfahrten durch den Mangrovenurwald

Von Kilifi nach Mombasa ist Shimoni nach ca. 75km erreichbar. Shimoni, das kleine Fischerdorf, ist von Mwazaro Beach in einer Stunde zu Fuss zu erreichen. Den "Highway to Shimoni" kann man auch mit einem Matatu (kenianischer Taxibus) befahren. Shimoni "Ort des Loches" ist bekannt für seine historischen Sklavenhöhlen. In einer halbstündigen Führung in den unterirdischen Höhlen erhält man einen interessanten Einblick in die dunkle Vergangenheit Kenias.

Wer die afrikanische Küste kennenlernen will, sollte den Tagesausflug an den heiligen Platz des Digo-Stammes buchen. Der deutsche Manager und Gründer der Mwazaro Beach Mangrove Lodge, Hans von Loesch, ist bester Kenner afrikanischer Rituale, Geisterbeschwörungen und der Geheimnisse des berühmten Mangrovenurwaldes am Ramisi-River mit seiner einzigartigen Tierwelt. Neben einer 3,5 stündigen Urwaldsafari mit dem Boot erwartet den Neugierigen auch die legendäre Küche Mwazaro´s. Nach dem Lunch kann man auf Entdeckungstour ins nahegelege Dorf mit einem Guide gehen. Danach bleibt noch genügend Zeit, um eigene Entdeckungen rund um Mwazaro Beach zu machen.

Direkt an Mwazaro Beach grenzt der 46 km² große und durch seine Artenvielfalt einzigartige Mangrovenurwald. Mit dem Boot begibt man sich auf eine ca. 3,5 stündige Entdeckungsfahrt durch die faszinierende Welt des uralten Mangrovendschungels. Viel Wissenswertes wird hier über das Zusammenspiel der Natur vermittelt. Seltene Tierarten haben hier ihr Zuhause und meistens grüssen sogar Warane oder Krokodile. Reservieren Sie sich ein besonderes Erlebnis: Mit der Pflanzung einer Mangrove leistet man einen persönlichen Beitrag zur Erhaltung dieses einmaligen Biotops.

FUNZI ISLAND - Alessandro Torriani - Schweizer Unternehmer

The Funzi Keys ist ein kleines Eiland in unberührter Natur - ein Hauch von Luxus - 15 Minuten mit dem Flugzeug von Mombasa. Aktiven Gästen bietet sich die Wahl zwischen Segeln, Angeln, Windsurfen und Kanufahren. Oder einen Bootsausflug auf dem Ramisi Fluss oder in der Funzi Bucht um einen Blick auf Eisvögel, Krokodile oder gar Delfine zu erhaschen.

Viktoriasee - Kenia, Tansania, Uganda

Die Länder Kenia, Tansania und Uganda grenzen an den Viktoriasee. Er ist der grösste See Afrikas sowie der zweitgrösste Süsswassersee der Welt. Das Nordufer des Viktoriasees berührt den Äquator. Er hat eine Fläche von 68.800 km² und ist mit einer Tiefe von maximal 80 m ein relativ flacher See. In seiner Umgebung leben mehr als 30 Millionen Menschen. Der ökologische Zustand des Viktoriasees ist durch die schnell wachsende Bevölkerung hochgradig gefährdet, ebenso durch den Kahlschlag der natürlichen Vegetation entlang der Uferlinie, der boomenden Fischexportindustrie, der Einführung verschiedener exotischer Pflanzen- und Tierarten, das Verschwinden von 50 % der heimischen Fischarten (es gab hier 400 Buntbarscharten), übermäßiges Algenwachstum und das Ablassen von ungeklärtem Abwasser aus Industrie und menschlichen Siedlungen.

Neben Eutrophierung und dem steigenden Eintrag von Nährstoffen stellt die eingeführte Wasserhyazinthe eine wesentliche Bedrohung für den Viktoriasee dar. Die Wasserhyazinthe ist eine Süsswasserpflanze, die zu wucherndem Wachstum fähig ist. Sie wurde im frühen 20. Jahrhundert auf dem afrikanischen Kontinent als Zierpflanze eingeführt. Seitdem hat sie sich rapide verbreitet. Ende der 1990er verursachte die Wasserhyazinthe im Viktoriasee einen drastischen Rückgang des Fischbestandes, da sie dem Wasser Sauerstoff entzieht. Ihre Ranken blockieren die Zu- und Abflüsse des Sees und erschweren die Fischerei und den Transport über den Wasserweg. OSIENALA prüfte und bewertete die Verbreitung der Wasserhyazinthe und fordert sofortige Kontrollmaßnahmen.

Zur Zeit befasst sich OSIENALA mit der Bekämpfung der Armut von 4 Millionen Eingeborenen in Kenia und strebt an, das Potential der Gemeinden zu stärken sowie deren Fähigkeit, sich selbst als Wächter ihrer eigenen Umwelt zu organisieren. Von OSIENALA wurde gerade unter dem Namen ECOVIC (Organisation der ostafrikanischen Gemeinden für das Management der Ressourcen des Viktoriasees) eine weitere NGO mit einer länderübergreifenden Strategie gegründet, die neben Kenia auch Tansania und Uganda mit einschließt.